Michi Klemera, Gründer und Geschäftsführer der Südtiroler Mode und Lifestyle Marke Luis Trenker, lebt den alpinen Lifestyle auf ganzer Linie, privat ebenso wie beruflich. Dazu gehören für ihn vor allem gutes Essen und Trinken, gute Gespräche und natürlich guter Stil. Der Unternehmer hat viel von der Welt gesehen und kommt doch immer wieder zum Schluss: Daheim ist es am schönsten! Wo und womit genau er den Herbst in Südtirol am liebsten verbringt, verrät er uns in seinen persönlichen Insider-Tipps.
01. Ein Glas Arunda Sekt in der Vinothek Ansitz Pillhof
Nichts verkörpert das mediterrane Lebensgefühl und die italienische Lässigkeit so perfekt wie ein „Aperitivo“ mit Freund:innen. Dabei bin ich ein großer Fan von „Bollicine“, also von Schaumweinen: Mein persönlicher Favorit sind die prickelnden Kreationen der Südtiroler Sektkellerei Arunda, die in Mölten – auf 1.200 Metern Höhe – nach dem „Metodo Classico“ produziert werden. Am liebsten genieße ich mein Glas Arunda Brut bei Kathrin in der Vinothek Ansitz Pillhof in Frangart/Eppan, wo ich lange Arbeitstage entspannt und in guter Gesellschaft ausklingen lassen kann.
03. Südtiroler Handwerkskunst im Sarntal
Bei Südtiroler Handwerk denkt manch einer nur an die Holzschnitzereien aus dem Grödnertal: Natürlich sind diese weltweit einzigartig und beeindrucken mich sehr, zumal auch Luis Trenkers Vater Jakob mit diesem Kunsthandwerk seinen Lebensunterhalt verdiente. Dennoch bin ich der Meinung, dass unsere Region in dieser Hinsicht noch so viel mehr zu bieten hat – das beste Beispiel sind die traditionellen Federkielstickereien aus dem Sarntal. Diese werden ausschließlich mit Fäden, die aus Pfauenfedern gespalten werden, in Handarbeit gefertigt und zieren Lederwaren wie Geldbörsen, Gürtel oder Hosenträger. Echte Unikate, die eine Geschichte erzählen!
04. Törggelen im Gasthof Messner in Glaning
Einer der Hauptgründe, weswegen ich mich jedes Jahr auf den Herbst freue, ist das traditionelle Törggelen: Im Oktober und November werden in den Südtiroler Buschenschänken und Gasthäusern Kastanien, Krapfen, Schlachtplatten und „neuer Wein“ aufgetischt. Ein kulinarisches Highlight, das ursprünglich ein Dankesessen für die Erntehelfer nach der Weinlese war und heute von Tourist:innen und Einheimischen gleichermaßen zelebriert wird. Für mich ist das alljährliche Törggelen mit meinen Mitarbeiter:innen ein Pflichttermin. Meist kommen wir im Gasthof Messner in Glaning/Jenesien zusammen: Auch wenn das Team stetig wächst und wir in der gemütlichen Stube immer näher zusammenrücken müssen, verbringen wir hier immer wieder lustige Abende, die niemand mehr so schnell vergisst.
07. Mit dem Motorrad nach Tiers, zu Fuss auf die Tuff Alm
In meiner Freizeit bin ich gerne auf zwei Rädern unterwegs: Meist auf meinem Rennrad, aber zwischendurch auch mit meinem heiß geliebten Motorrad, einem BMW GS1300 Adventure. Damit kurve ich unter anderem durch das Eggental und über den Nigerpass bis nach Tiers, wo ich im Cyprianerhof einen Zwischenstopp einlege: Dieser gehört zu den Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol, mit denen wir bereits seit vielen Jahren zusammenarbeiten, und ist ein ganz besonderer Rückzugsort mit traumhafter Aussicht auf den Rosengarten. Über Völser Aicha fahre ich dann weiter nach Völs, wo ich zu Fuß vom Völser Weiher zur Tuff Alm wandere: Bei unserem Lifestyle Partner kann man nämlich nicht nur gut essen und sich am Streichelzoo mit Kamelen, Alpakas & Co. erfreuen, sondern auch auf einem der Luis Trenker Regiestühle die Seele baumeln lassen.
08. Gaumenfreuden im Hotel Elephant in Brixen
Wenn ich meine liebe Frau Christine oder meine Töchter Johanna, Nina und Linda zum Essen ausführen möchte, fällt meine Wahl meist auf das Restaurant des Hotel Elephant in Brixen. Deren Credo lautet „Einfach und auf den Geschmack konzentriert“ und genau das ist es, was wir lieben: Auf der Terrasse oder in einer der holzgetäfelten Stuben werden köstliche Gerichte aus regionalen Produkten serviert. Keine Pinzettenküche, kein Schnickschnack, nur Tradition und der pure Geschmack. Meine Leibspeise: das klassische Rindstatar mit gesalzener Butter und getoastetem Baguette, angerichtet vom legendären Maitre, Herr Ranold!